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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Aussenspiegel

hell oder dunkel

or.Kerzen09.jpg

 
Was für den Herbst gut war, darf auch noch für die Adventszeit stehn, sagte ich mir dieses Jahr und schmückte meinen Tisch gleich nochmal mit Feuerfarben. Die Wärme können wir derzeit gut gebrauchen. Insbesonders heute, als wir unsere zwei Pflichtstunden im offenen Schafstall absolvierten (Klauen schneiden), ging uns die Temperatur ganz schön unter die Haut. In solchen Fällen pflegen wir uns damit zu trösten, dass es ja noch keine 17 Minusgrade sind, wie wir es auch schon erlebt hatten - allerdings beschränken sich dann unsere Aussenarbeiten auch nur auf das Nötigste: wir wollen ja das 'Hobbybauernsein' auch nicht übertreiben ;-)
 
Als kürzlich von heute auf morgen plötzlich (...) ca. 30 cm Schnee vor der Haustür lagen, ist dann auch das Hobbygefühl völlig ausgeblieben. Da war nur noch zupacken angesagt. Die zusätzliche Net(te) Überraschung, dass der Schnee unsere sämtlichen Verbindungen auch noch gekappt hatte, war noch weniger spassig. Gut daran war höchstens, dass niemand ahnte, dass dieser Zustand eine ganze Woche dauern würde...
In meiner mehrjährigen Netzeit war es nur selten vorgekommen, dass ich wenige Tage ohne Verbindung geblieben bin, von Urlauben abgesehen. Nun hatte ich die Gelegenheit, in mich zu gehen und zu prüfen, was diese Abstinenz in mir bewirkt. Spektakulär wär's nicht zu nennen, bleibt mir doch immer mehr als genug zu tun, auch ohne PC-Sitzungen dazwischen. Interessanterweise war das Beunruhigendste an der Sache die fehlende Möglichkeit, den wenigen Menschen Bescheid sagen zu können, die sich vermutlich über mein Schweigen wundern würden. Als dieses Problem gelöst war, hat es sich recht gut gelebt mit dem Gedanken, dass es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis alles wieder im Lot sein würde.
Versucht man sich aber vorzustellen, dass tatsächlich mal die Dunkelheit (Energie-Ausfall) für länger eintreten könnte, sieht die Sache schon viel gravierender aus.
In Zeiten neuer architektonischer Lichtkunst gehört solch ein Ansinnen vielleicht schon bald in die Sparte Wunschdenken...da nimmt sich unsere derzeitige Weihnachtsbeleuchtung geradezu bescheiden aus. Beim ersten Erlebnis der unbegrenzten Möglichkeiten, welche uns künftig insbesondere in den Städten buchstäblich überfluten werden, mag die Faszination beträchtlich sein, bei näherem Hinsehen  bin ich mir jedoch nicht so sicher, ob die Zivilisation sich nun diesen neuen Energiekiller auch noch antun soll!?

Myra 13.12.2009, 23.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

unser Ahorn brennt :-)

br.Ahorn.jpg

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.Alternativüberschrift: Herbstfarbfeuerwerk :-)

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Da quellen einem ja fast die Augen über, wenn die Herbstfee sich in ihrem vollen Ornat nochmal in Szene setzt...als wollte sie zeigen, was sie alles drauf hätte, wenn ihr Fest noch weiter dauern würde.

Das Wissen, dass es  nicht mehr lange dauern kann, bis diese Pracht in sich zusammenfällt, tut ihrer Schönheit keinerlei Abbruch und hebt sogar die Motivation, jede freie Minute an der Sonne zu geniessen, die bereits gefallenen Blätter zu bewundern, welche auf Mosen und in Wassern leuchten und die herbstlich angehauchte Luft zu schnuppern.

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, die herbstliche ganz besonders, wie ich finde. Es ist so schön, mit ihr in Resonanz zu gehn, wenn man sich selber im Lebensherbst befindet. Die äusseren Bildern können eine Brücke sein, für Gedanken, welche nur allzu gerne verdrängt werden, die aber in der zweiten Lebenshälfte einfach dazu gehören, will man nicht eines weniger schönen Tages plötzlich in ein tiefes Loch fallen, weil man es nicht über sich brachte über die Endlichkeit des eigenen Lebens nachzudenken.

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Myra 01.11.2009, 22.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein Hauch von Herbst

he.hauch.jpg

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Ein richtig stressiger Sommer war das für mich, für uns, in mancherlei Hinsicht. Und so ergibt es sich, dass mir die leisen Anzeichen des erneuten Jahreszeitenwechsels für diesmal sehr willkommen sind.  Zum ersten arbeitet es sich deutlich leichter, wenn die Schwüle nachlässt und die Räume des Hauses wieder benutzt werden können, die schon seit einiger Zeit einfach nur noch vor sich hin dampften ;-) An Kreativitätsschübe war in den letzten Wochen und Monaten auch nicht mehr zu denken, dafür war einfach die Zeit zu unruhig. Allmählich verspüre ich diesbezüglich ein echtes Defizit und würde mich am liebsten in eine einsame Klause zurückziehen, was aber bei unserem derzeitigen Lebensstil schlicht und ergreifend undenkbar ist.

Wer A sagt, muss auch B sagen - zumindest in den allermeisten Fällen. Es sei denn, man/frau wollte alle Zelte abbrechen...aber wer will das schon, in Zeiten wo die meisten froh sind, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu wissen? Nicht nur hierzulande, auch in Japan z.B. , wie ich erst kürzlich hier

gelesen habe, ist dies nicht mehr so selbstverständlich wie in früheren Zeiten. Umdenken und umstrukturieren wird also immer dringlicher werden. Unser kreatives Potential wird daher sehr wahrscheinlich auch ganz neue Wege einschlagen, der Not gehorchend sozusagen...

Mir fällt dazu gerade noch der Grundeinkommensgedanke ein, welcher auf folgender Webseite in überzeugender Weise präsentiert wird.

Dieser ist nicht neu, wird aber wie ein guter Wein mit den Jahren immer besser ;-)

Myra 27.08.2009, 19.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

unsere Alltagsbegleiter

in Deckung.jpg

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Als wäre sie aus Porzellan...so kommt mir  unsere Pommernente auf diesem Foto vor; die hübsche Schwarze, welche als beinah exotisches Einzelstück und als Nesthäklein erst in diesem Frühjahr zur bereits vorhandenen Truppe dazu gestossen ist.

Aus vier Eiern war es leider das einzige befruchtete, hatte aber immerhin das Glück, dass noch ein Gänseei daneben lag, welches gleichzeitig zu wackeln begannn...und seit jener Stunde sind die zwei ein Herz und eine Seele, was sich hier unten rechts noch etwas genauer beobachten lässt.

Wir haben viel Spass mit den zwei Sonderlingen und freuen uns daran genauso wie an dem attraktiven Pfauenpaar, von dem ich ein paar Beiträge früher auch schon erzählt hatte.  Diese sind uns inzwischen auch ans Herz gewachsen, zumal sie immer zahmer werden, durch die tägliche Zuwendung und Fütterung.

Natürlich muss man sich schon bewusst sein, dass eine solch bunte Tierschar ihren Tribut an Zeit und Energie fordert, sich aber revanchiert mit einigem an Lernstoff und an Freude für das Auge und die Seele.  - Ganz abgesehen davon , dass ich es schon immer faszinierend fand, Tiere in ihrer Eigenart und in ihrem Ausdruck von Lebenskraft und Lebensfreude zu spüren und zu beobachten, haben mich stets auch ihre Sprachenvielfalt und nicht zuletzt die bisweilen Atem beraubende Schönheit ihres Feder- oder Haarkleides bezaubert. Und das gilt bei weitem nicht nur für unsere Haustiere! Wenn ich an Amphibien denke, an Käfer und Insekten, Schmetterlinge usw. bin ich einfach nur begeistert, was meinem Künstlerherzen da an Form und Farbe einfach nur geschenkt vor Augen liegt, kreucht oder fleucht ;-)

Und genau deswegen werde ich auch nicht müde, mich immer wieder mal auf 'Fotosafari' zu begeben, oder unsere eigene Umgebung so zu gestalten, dass sich möglichst viele Tiere darin wohlfühlen können.

Der Lohn ist mir gewiss - und mit ein bisschen Glück kann ich die Freuden auch noch teilen :-))

Myra 19.07.2009, 16.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freude pur :-)



 
...leuchtet mir derzeit aus unserem Garten entgegen!
Und ich wüsste wahrhaft nicht, woraus die Seele sich sonst besser nähren könnte.
Die Farben und Düfte genügen alleine schon, mich in Hochstimmung zu versetzen. Welch ein Privileg, von solchen Naturgeschenken umgeben sein zu dürfen! Wohl fordert die Göttin der Fülle auch einen beträchtlichen Arbeitseinsatz, den sie dann aber auch königlich belohnt.
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Auch Formen in mannigfaltigster Art springen dem Auge entgegen und tanzen rhytmische Melodien, die sich in inneren Bewegungen nachvollziehen lassen.
Gestern konnte im Fernseher verfolgt werden, wie diese urtümliche Kraft, welche der Natur innewohnt, auch von Flamencotänzern aufgenommen und umgesetzt wird: Die Erde bebt und ich tanze das Erdbeben, so die Aussage eines Tänzers. Der nahezu rasende Enthusiasmus, welcher solcherart zum Ausdruck kommt, lässt ahnen, wo die Leidenschaft noch zu brennen vermag. ;-)
In unseren Breitengraden mag sie ein wenig sublimer geraten sein: als strahlende Freude darf sie aber dennoch in der Schönheit solcher Blüten zum Ausdruck kommen.

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Myra 07.07.2009, 23.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

HEUET

HeundHund 001.jpg

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Geschafft!  - Puh, alljährlich dieselbe Zitterpartie: kriegen wir's rein, schaffen wir das alles, spielt das Wetter mit und haben wir auch den richtigen Zeitpunkt gewählt, um unsere (inzwischen) Magerwiese zu mähen und die duftende Heuernte einzubringen?

Es sind nun schon etliche Jahre her, seit wir begonnen haben, unser Gras selber zu mähen, zu wenden und danach in den Anfangszeiten recht mühselig auf verschiedene Schober zu verteilen. Dann kam uns irgendwann die Idee, das Heu pressen zu lassen (insbesondere aus Platzgründen) und ein Jahr später fanden wir, dass auch das Heu-wenden (verzetteln) per Maschine um einiges weniger mühselig wäre. Ja, ja, auf solche Ideen kommt man als Hobbybauern spätestens dann, wenn sich nach der Arbeit die grosse Erschöpfung einstellt, oder gar -wie auch schon geschehen- ein böser Hexenschuss die Freude am Erfolgserlebnis gründlich verdirbt.

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Im Lauf der Jahre haben wir (Partner und Hobbybäuerin :-) einiges dazu  gelernt und scheuen auch nicht davor zurück, gelegentlich liebe Menschen um Hilfe zu bitten. So in diesem Jahr geschehen. Der Bauer vom Nachbargrundstück hat mit seinem schnellen Gerät flugs die Wiese gemäht, was uns sonst schon bis zu zwei Stunden Anstrengung gekostet hatte.

Zuversichtlich wollten wir dann am nächsten Tag unsere Zettelmaschine aus ganzjährigem Dornröschenschlaf wecken - aber 'Sense' war's: sie hatte sozusagen den Geist aufgegeben und wollte uns partout nicht mehr zu Diensten sein. Wir wussten nur zu gut, dass wir diesmal wieder nicht ohne schweisstreibende Handarbeit auskommen werden. Aber wir hatten glücklicherweise gerade die drei Tage im Juni ausgewählt, welche nebst viel Sonne auch noch einen relativ kühlen Wind bescheren, was die Heuerei schon beinah zu einem Spass werden lässt. Jedenfalls von mir steigt dann dieser oder jener dankbare Seufzer zum Himmel, wenn die kühle Brise über den verschwitzten Nacken streift...

Kurz und gut: auch der dritte Tag war uns hold (jawohl WIR brauchen drei Tage für diese Arbeit!) und wir hatten sogar zwei tüchtige Helfer beim Einbringen. Und das aller-aller-Schönste NACH dem Heuen ist der graue Himmel, welcher Regen kündet ;-) während der Duft der eingebrachten Kräuterwiese noch immer in der Nase kitzelt!

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Myra 16.06.2009, 22.20 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Grün - die Grüne


geb.h.etw.kl.jpg
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Das helle Frühlingsgrün der taufrischen Mutter Erde, das frische Grün des neu erwachten Waldes, das satte, tiefe Grün der Sommerbäume und das dunkle Tannenwäldergrün, welches die tiefsten Geheimnisse birgt.
°
Ein saftiges Wiesengrün, ein blaues Agavengrün und reifes, olivenöliges Grün, das die Symbolik trägt von weiblicher Kraft und Güte.
°
All diese Grün gewürzt mit Gold und erfrischt durch Meeresblau, ziehen durch mein Gemüt, wenn ich an die grüne Farbe denke, und nicht zuletzt erscheinen vor meinem inneren Auge wieder die guten Feen, welche mich im Traum besuchten, um mir zu vermelden, dass ich mir wegen meiner Unvollkommenheiten keine Sorgen zu machen brauche: es handle sich lediglich um Unkraut, das ich einfach entfernen solle.
Diese drei Feen waren allesamt in luftig leichtes,
schillerndes Grün gekleidet...
°
Sollte ich Grün in nur zwei Worten beschreiben,
dann wären diese:
Leben und Güte.

Dieser Beitrag entstand durch die Anregung des 'seelenruhig' blog
zum Thema "Grün" (danke, liebe Ellen für Deine tolle Idee :-)
und das oben gezeigte Bild ist eine der Myria-Karten mit Namen Mutterliebe/Geborgenheit



 

Myra 17.04.2009, 21.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Na also....

tulpen 07 004.jpg

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...geht doch! :-))  Zumindest heute habe ich mich erfassen lassen, von der drängenden Energie des neuen Erwachens. Und auch die nächsten Tage werden in unserer Gegend das draussen verweilen wieder angenehmer "rüberbringen".

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Für ganz deutliche Frühlingsgefühle hat in diesem Jahr mein Partner gesorgt und zwar auf eine ganz besondere Weise: Er überraschte mich mit einem PFAUEN-Pärchen!!

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Nachdem wir ohnehin immer gerne ein paar Geflügel-Raritäten zusammen mit den eben einfach "nur" Eier-legenden Hühnern laufen hatten, waren wir traurig über den Verlust unserer netten Perlhühner. Da war es nicht weiter erstaunlich, nein sogar naheliegend ;-) dass ein entsprechendes Inserat ins Auge fiel. Der Griff zum Telefonhörer ist schnell geschehen - und jetzt sind sie da, die Prachtsvögel :-)) Wow, was für ein schönes Gefühl, solch tolle Geschöpfe zu unserem "Inventar" zählen zu dürfen...wobei dies natürlich gleich relativiert werden muss. Erstens sind es freie, nur halbzahme Kreaturen, welche selber entscheiden werden, ob sie bei uns bleiben wollen oder nicht, und zweitens gibt es natürliche Feinde und andere Gefahren, welche diese Freude schnell zunichte machen können.

Es soll auch Neider unter Nachbarn geben, welche sich in unrühmlicher Weise darum bemühen, dass "sowas" schnell wieder von der Bildfläche verschwindet. - Bis anhin hatten wir aber stets Glück mit unseren Nachbarn, welche mit Interesse unsere Tiere mitbeobachten.

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Einstweilen sind sie aber noch im Stall, zum eingewöhnen und wir sind sehr gespannt, wie sich der erste Ausflugstag präsentieren wird :-)

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Eine erfreuliches Zusammentreffen war dann die Herkunft der Tiere aus einem Künstler-Haushalt in unserer Gegend, der uns bisher verborgen geblieben war. Wir hatten lediglich ab und zu mal  ansprechende und interessante Metall-Plastiken (Schrott-Metall!) gesehen und nie ausfindig machen können, wer dahinter steckt: Silvan Köppel, ein sensibler Künstler, welcher viele bezaubernde Vogel- Insekten - und andere Metallplastiken geschaffen hat, die einen Besuch auf seiner Webseite zur Freude machen. 

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Wenn die schönen Vögel auf mich ebenso inspirierend wirken, wie auf diesen Künstler, werden wir diese etwas ungewöhnliche Anschaffung ganz bestimmt nicht bereuen!

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Myra 14.03.2009, 19.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

es reicht ;-)

E.Jan.07 016.jpg

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Da hilft kein Valentinstag mit hübscher Orchidee, kein Sonnenschein und keine schöne Musik und nicht mal die gute Laune mancher lieber Mitmenschen: wenn das Mass voll ist, dann ist es einfach genug, jawoll ;-) Der Winter kann jetzt dahin gehen wo der Pfeffer wächst, aber auf mich wird er ja diesbezüglich wohl kaum hören...und ausserdem passt ja nun dort der Schnee auch nicht so richtig hin - aber mir reicht's! Es soll ja doch noch Gegenden nicht weit von uns geben, wo kein Eis mehr auf der Strasse liegt und wo bereits die Schneeglöcklein rausgucken, aber hier, vor meiner Haustür muss ich höllisch aufpassen, dass es mich nicht einfach flach auf den Rücken legt, wie im Vorjahr, oder patsch nach vorne raus wie kürzlich! Da hatte ich echtes Glück, weil ich mit einem Arm schön abbremsen konnte, aber nicht weit von meiner Stirn und noch näher an der Nase! bemerkte ich ein Stahlrohr: uiii, das war gerade nochmal gut gegangen.

Salz streuen geht bei uns nicht, wegen der Hunde, und anderes Gekröse nutzt auch nicht viel, wenn die Eisschicht schon dick ist. Wir haben uns nun an den kritischen Stellen einfach mit zwei alten Kleinteppichen geholfen: gar nicht so schlecht: Gewebe nach unten und Gummi nach oben. Das wird wohl reîchen um die noch verbleibende 'sibirische' Zeit zu überbrücken und dann sehnmer weiter :-) Dem allmorgendlich anwachsenden Vogelgezwitscher nach zu schliessen, kommen zumindest wettermässig bald einmal bessere Zeiten auf uns zu - freu !!

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Myra 20.02.2009, 18.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

kleine Freuden

mehr gr.Pyr.jpg

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Was für ein tolles Gefühl war das, als ich in der Adventszeit des letzten Jahres dieses Wunderwerk zuerst aus seiner Verpackungshülle schälen und dann an einem prominenten Plätzchen so richtig nach Herzenslust in Szene setzen durfte :-)

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Ich hatte schon immer ein faible für sorgfältige Handwerkskunst und deswegen auch bei der erstbesten Gelegenheit mein Augenmerk auf diese Kostbarkeiten aus dem Erzgebirge gerichtet. Nicht nur die verblüffend einfache "Technik" der durch Wärme erzeugten Bewegung hat mich schon als Kind fasziniert, als ich die Tannenspitze unseres Weihnachtsbaumes mit den goldenen Engeln geschmückt vorfand, welche sich durch die Kerzenwärme im Kreise drehten und dabei kleine Glöcklein zum klingen brachten.

Damals wusste ich noch nichts von der grösseren Schwester aus dem fernen Land, welche ursprünglich - wie prosaisch! von Pferde-Göppeln inspiriert war...wie hier nachzulesen wäre, falls es jemand gerne ganz genau wissen möchte ;-)

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Viele Jahre lang dachte ich bei mir so um die Weihnachtszeit, wie schön es wäre, eine solche "Pyramide" zu besitzen, und habe mir lange Zeit gelassen, zu diesem Wunsch zu stehen und ihn auch in die Tat umzusetzen.

Zu seinen Wünschen stehen will auch gelernt sein, nicht wahr?

Besonders nicht mehr ganz junge Frauen, welche von der Erziehung her noch die Prägung des 'an sich selbst zuletzt denkens' im Blut haben, tun sich vielfach etwas schwer damit.

Da kann ich nur empfehlen, es mir gleich zu tun: Die Freude an Geschenken, die man sich selber gönnt, kann sehr heilsam sein :-)

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Adventszeit mit vielen grossen und kleinen Freuden!

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Myra 03.12.2008, 19.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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