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Liebe Myra,ja so geht es mir auch, das hast d
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Innenspiegel

Den Bogen spannen



...will sagen: fokussiert sein, gespannt sein - worauf? Kann aber auch in die andere Richtung gehn: den Bogen überspannen, überspannt sein, angespanntsein...Ja, was denn nun?

Was das fokussiert sein betrifft, stelle ich mit zunehmenden Jahresringen fest, dass es mir stetig wichtiger wird. - Das sich verzetteln und sich ablenken lassen, oder gerade mal eben noch 'schnell' irgendwas helfen, wenn ich intensiv mit 'was auch immer' beschäftigt bin, war gestern.
Mit Staunen stelle ich fest, dass es mir gar nicht mehr so schwer fällt wie auch schon, ein klares Nein oder zumindest ein 'nicht jetzt!' zum Ausdruck zu bringen.
Wem das nicht gelingt, der oder die wird es schwer hinkriegen, überhaupt etwas zustande zu bringen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicke ich zurück auf die Zeit mit meinen Kinderlein, wo an 'sowas' gar nicht erst zu denken war - oder, wenn überhaupt - dann höchstens zu nachtschlafener Zeit, was ja auch nicht unbedingt als Idealzustand einzustufen ist. Irgendwie ist mir aber diese nicht gerade lobenswerte Angewohnheit treu geblieben: vielleicht, weil auch die Musen die Stille der Nacht vorzuziehen scheinen...
Allerdings ist gut beraten, wer den Bogen nicht überspannt - was dem prächtigen Regenbogen von neulich zum Glück nie passieren könnte ;-) und damit seine Tagesenergie und seine Gesundheit auch nicht gefährdet...Das werde ich mir wohl demnächst wiedermal hinter die Ohren schreiben müssen.

Womit ich mich auch hier mal als eindeutige Nacht-Eule geoutet hätte :-)
*

Myra 05.06.2018, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zwickmühle



Beinah ein Jahr seit meinem letzten Eintrag hier...

Ereignisse im Aussen und auch Herausforderungen im Inner-familiären Bereich haben sich auf eine Weise in den Vordergrund geschoben, dass dieser ruhig und beschaulich gehaltene Rückzugsort (der ja streng genommen eigentlich keiner ist, da öffentlich :-) einfach mal wieder eine Weile unbenutzt geblieben ist. - Gelegentlich bin ich als mein eigener Gast hier mal kurz eingekehrt und habe mich dann doch wieder leise 'von den Socken' gemacht'...war mir auch nicht ganz sicher, ob ich den roten Faden wieder aufnehmen oder vielleicht doch lieber einfach liegen lassen sollte... Und wie es mir mit beiden Blogs erging, so erging es mir auch in anderem Tun und Gestalten. - Vielleicht muss ein tiefes Gefühl des Mangels entstehen können, damit sich der Drang zum Ausdruck ganz neu entwickeln kann? 
- Die vielbeschworene schöpferische Pause hat auch den nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt, dass durch äussere Ereignisse die Gesamt-Perspektive ein wenig verschoben wird. Es kann durchaus vorkommen, dass sich der Blick auf die Welt 'mit der Zeit' verändert und dass allein dadurch so manches in Frage gestellt wird, was davor (im eigenen Schaffen) noch ohne grosse Reflektion spontan entstanden ist. Womit man auch in eine 'Zwickmühle' geraten kann, wenn Unvollendetes darauf wartet, endlich wieder aufgegriffen zu werden...Stillstand guckt dann um die Ecke, wenn sich's nicht selber gezwickt wird ;-) und da trifft es sich gut, dass gerade der Frühling, die wunderbare Jahreszeit der Erneuerung vor der Türe steht! 
Ich bin zuversichtlich, dass die schöne Primavera mir alle Unterstützung gewähren wird, die ich gerade so gut brauchen kann :-)

Im Sinne von: 'lasset den Worten Taten folgen'...hier auch gleich noch die Ankündigung meines nächsten im Sommer geplanten Workshopshttp://myra.mydesignblog.de/pages/workshop-neu....6/

Myra 24.03.2018, 00.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Let's face the facts...




Die Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, ist JETZT!
Und das gilt sowohl im Aussen, wie auch im eigenen Bereich.

Ein eigenes Aha Erlebnis hatte ich kürzlich im Passfoto-Automaten, nachdem ich damit konfrontiert wurde, dass nun wohl der Zeitpunkt gekommen ist, mich darauf einzustellen, dass mir das Foto die Realität meines inzwischen bereits fortgeschrittenen Alters schonungslos vor Augen führte. - Mildernde Umstände könnten vielleicht noch der gnadenlosen Beleuchtung wegen erwähnt werden, was aber auch nichts mehr an den tatsächlichen 'Jahresringen' zu ändern vermag ;-)

Da bleibt wohl nichts anderes mehr übrig, als sich frohgemut und liebevoll der nahen und mit etwas Glück auch noch etwas ferneren Zukunft zuzuwenden, und daraus das Beste zu machen, was (noch) machbar und möglich erscheint. In solchen Kategorien zu denken, wie etwa: macht es Sinn, sich ein weiteres Tier ins Haus zu holen, das vielleicht den Partner und mich überleben wird und dann darauf angewiesen ist, dass es jemand in gewohnt liebevolle Obhut nimmt...oder auch der Gedanke an all die Dinge, welche noch (oder endlich mal!) zu erledigen wären, müsste man bald das 'Zeitliche segnen' ;-)

Ausserdem tauchen ja nach wie vor Pläne und Ideen auf, so lange Herz und Seele sich lebendig fühlen...und plötzlich steht - in grellem Kontrast zu früher - die Frage im Raum: Kann ich das denn noch zu Ende führen und bin ich auch noch längerfristig in der Lage, diese Dinge zu vermitteln, so wie ich dies früher für ganz selbstverständlich gehalten habe?
Vertieft in solche und ähnliche Gedanken, bin ich kürzlich auf einen Artikel gestossen, (den möchte ich nicht verlinken, jedoch gibt's stattdessen >hier< noch weiterführendes) -wo die interessante Frage gestellt wird: Würde dein jetziges älteres Selbst, das Selbst von einst in deiner Jugend wiedererkennen und sich mit ihm verstehen? Mit anderen Worten: eine Begegnung zwischen den beiden, bildhaft vorgestellt, könnte vielleicht recht interessante Gespräche ergeben...

Ein Gedanke, den im Geiste mal durchzuspielen, sich durchaus lohnen könnte!

* * *

Myra 23.02.2017, 21.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kreis-Magie





Manchmal braucht es einen Impuls von aussen, damit Verschollenes neu entdeckt und wiederbelebt werden kann. Darüber und über die Begegnung mit einem besonders liebenswerten Bild, das mich an mein frühes Interesse für Mandalas erinnerte, möchte ich hier berichten.

Bei seinem Anblick fiel mir ein, dass ich schon länger nicht mehr in einem meiner Anfangs-Blog vorbeigeschaut hatte, das ich diesem faszinierenden Thema gewidmet hatte. Bei meinem dortigen Besuch musste ich leider feststellen, dass die frühere Darstellung abhanden gekommen war und ich es werde emtweder restaurieren müssen, oder einfach löschen...Da ich aus Nostalgie- und anderen Gründen mich für's erstere entschied, wartete eine Menge Arbeit auf mich und natürlich zeige ich hier gerne wie weit die 'Sache' inzwischen gediehen ist.
Vorerst nun aber noch ein Blick auf das oben erwähnte Bild, welches von einer Künstlerin stammt, die sich  mit Leib und Seele dem Thema 'Frau und Göttin' widmet, wie auf ihrer Website gleich zu sehen ist :-)





Die Magie des Kreises hatte mich gefangen genommen und erinnerte mich ebenso
an eine 'Kreistanz-Phase', welche mir unvergesslich geblieben ist.
(Damals entstand auch mein oben gezeigtes Relief)

Wenn sich Menschen im Gleichklang im Kreis bewegen, sich anfassen und wieder loslassen und ihre Figuren nach innen und nach aussen tanzen, entsteht eine Dynamik und Kraft, welche im Alleingang wohl kaum zu erreichen ist, oder sich zumindest anders anfühlt...
Ein Hauch von ursprünglicher Schöpferkraft kann dabei erspürt werden...
und vielleicht ist es ja genau das, was auch in Mandalas
gefunden und erlebt werden kann?

***

Myra 22.02.2016, 22.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

fokus



Die Erde spüren - den Himmel berühren - und sich verbinden
mit allem was ist. Die Schöpfung preisen - ihr Ehre und Liebe
erweisen. Die eigene Mitte finden - und ruhen im Seelenlicht...

So weit der Anfang der von mir entwickelten und empfohlenen Bewegungs-Meditation, mein tägliches Mantra
welches mir innere Ruhe und Ausgeglichenheit verleiht.
Wie leicht kann es geschehen, dass wir aus unserer Mitte fallen oder auch fliegen (...) Ein Schubser von aussen, ein unbedachtes Wort von irgendwo, eine schlimme Meldung, ein unangenehmes Sinneserlebnis - und schon sind wir dabei, wieder im Trüben zu fischen, obwohl wir es 'eigentlich' besser wissen sollten...oder wir verlieren uns in den vielen Anregungen und zahlreichen Ablenkungen, bis wir vergessen, was vordem unsere Absicht war.
Da hilft ein solches Blumenbild und insbesondere das leuchtende Zentrum einer solchen Seerose ungemein :-)
Vielleicht existiert die unendliche Vielfalt dieser Herzöffner gerade, damit wir wieder in die eigene Mitte finden, beim Anblick der zentrierten Schönheit allenthalben, wohin das Auge blickt. Bloss schauen, betrachten und entdecken müssen wir es selber und uns berühren lassen von diesem Lockruf zum eigenen Sein...

Zum Schauen und betrachten der etwas anderen Art,möchte ich nun aber gerne einladen, weil es sich gerade so schön anbietet:-)
In den letzten Wochen mussten meine Blogs ein wenig länger warten, weil ich damit beschäftigt war, aus der ziemlich in die Jahre gekommenen Homepage 'erdeundlicht' eine neuere Variante herauszuarbeiten, welche nun den Namen Himmelslicht-Erdgewicht übernommen hat von meinem kürzlich abgeschlossenen anderen Blog.
Die neuen Seiten sind insbesonders meiner Keramik- Leidenschaft gewidmet und werden mit diesem Spiegelbilderblog verknüpft, weil ich hier schon öfters über mein Schaffen berichtet habe.
Die anderen Themen von 'erdeundlicht' werden im Lauf der Zeit auf das Farbnuancenblog verlegt, damit ich mich später von meiner ersten Homepage endgültig verabschieden kann...Alles etwas kompliziert, aber unumgänglich, nachdem mir eine freundliche Kritikerin vor Augen geführt hat, WIE veraltet mein allererster Einstieg ins Web inzwischen geworden ist...
Alles fliesst - und nur wer bereit ist, mitzufliessen und sich Veränderungen anzupassen kann sich mit dem Strom in eine neue Richtung begeben. Dass eine solche auch angesagt ist - wer wollte dies denn schon in Frage stellen ;-)

* * *


Myra 12.06.2015, 11.15 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Frieden






Die Sehnsucht nach Frieden wächst proportional zu den Unruhen,welche die Welt und die Herzen derzeit bewegen und da ist es naheliegend, nach Bildern des inneren Friedens Ausschau zu halten...
Versuche selber, dir eine Insel des inneren Friedens zu schaffen, indem du dich dem Gestalten deiner Umgebung zuwendest,der Natur,oder auch irgendeiner künstlerischenTätigkeit in der du ganz aufgehen kannst...
Das Ziel, ein Werk zu schaffen, welches den prüfenden Blicken deiner Mitmenschen standhält, oder gar lobende Worte erntet,sollte dabei keine grosse Rolle spielen.
Von grösserer Wichtigkeit ist es, möglichst nahe an einen Zustand zu kommen, welcher die nähere und auch die weitere Umgebung ganz einfach verblassen lässt, so dass es dir möglich wird, eine kleine Insel  in der grossen Brandung zu schaffen, wo du dich  wohl und geborgen fühlen kannst um ganz in dir selbst zu ruhen...
Dieses sich sammeln im eigenen Kern mag auf den ersten Blick als etwas `betulich` oder auch egoistisch erscheinen, ist aber weit entfernt davon.
Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass diese Art Rückzug geradezu lebensnotwendig wird,
je mehr du, ich, wir,
mit politischen Wirren konfrontiert sind, die kein vernünftiger Mensch mehr sortieren kann, geschweige denn ein gehetztes Nervenbündel, wie sie zahlreich durch den Alltag rennen...Mit ein wenig Glück, strahlt das, was du selber geschaffen hast, auf dich selbst zurück, und auch andere Menschen spüren die Seele hinter deinem Werk und mag es noch so `unvollkommen` oder vielleicht auch einfach noch unvollendet sein, wie mein eigener Buddha im Bild :-) Mit diesem hatte ich das schöne Erlebnis, beobachten zu können, dass ein Betrachter deutlich seine Haltung verändert hat, seinen Rücken gerade gerichtet und auch der Ausdruck seines Gesichtes hat sich verändert - wow, dachte ich erstaunt, also hat das was meine Hände in Verbindung mit meinem Herzen schaffen. tatsächlich eine sichtbare Wirkung :-)

* * *


Myra 12.01.2015, 23.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Balance





Ist manchmal gar nicht eben leicht, im Lot zu bleiben.
...Im Leben nicht, im Alltag auch nicht und in Beziehungen
vielleicht noch weniger.

Das Rauf und Runter, Hin und Her und dann auch schon mal im
 Kreis herum sich drehen, hat mich zu diesem Schaukelpaar
inspiriert, welches so beweglich ist, wie eben beschrieben.

Soll eine Beziehung beständig bleiben können, ist Flexibilität wohl eines der wichtigsten Attribute, welches gleich nach der Liebe, auch jener zu sich selbst, rangiert. - Ohnedem geht gar nix ;-)
Die Kunst besteht nun darin, den Schnittpunkt ausfindig zu machen, wo sich Egoismus mit Selbstliebe treffen, um sich dann für die Gratwanderung fit machen zu können, welche zweifellos daraus erfolgt.

Wer es schafft, dabei die Balance zu finden, wird bald mit Freude auf weite Strecken in Harmonie zurückblicken können und sich vielleicht in der Annahme in Sicherheit wiegen, dass dies noch lange so weiter gehen könnte. - Eines anderen belehrt kann allerdings werden, wer erleben muss, dass ein Partner, eine Partnerin krank oder pflegebedürftig wird.

Dies bedeutet vorerst mal, dass die beidseitige Situation neu austariert werden muss, und dass nun, was vorher aus einer gesunden Selbstliebe heraus in Anspruch genommen wurde,  mit einem Mal als purer Egoismus erscheint...

Eigene Ziele zu verfolgen, während jemand an meiner Seite stumm vor sich hin leidet, (nur mal so als Annahme) könnte deutlich schwieriger werden, als es einmal ohne solches Leiden war.
Dies nicht zuletzt, weil sich so was 'altmodisches' wie das Gewissen meldet...was mit anderen Worten heisst, die Ge-wissheit, dass es mir nicht wohl dabei sein würde, meinen Interessen nachzugehen, wenn ich vielleicht von dem Menschen an meiner Seite dringend gebraucht werde.

Das Bild vom ausbalancieren, welches in obiger Paarfigur zum Ausdruck kommt, wird zur handgreiflichen Notwendigkeit - und wenn ich es so richtig bedenke, lässt es sich auch auf den 'Rest' der Menschheit übertragen...

* * *

Myra 06.07.2014, 15.06 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

unverhofft...



...kommt oft.
Was hier als harmlose Redewendung daherkommt, hat dennoch das Potential , so einiges in Bewegung oder gar regelrecht durcheinander zu bringen.
Die schönsten Pläne kann gleich vergessen, wer die Nachricht erhält, dass demnächst ein Spitalaufenthalt fällig wäre.
Und im fortgeschrittenen Alter kommt unweigerlich das bange Gefühl dazu, ob es sich nicht etwa um ein Abschied-nehmen-müssen handeln könnte (?)
Man braucht keine ängstliche Veranlagung um dadurch in eine ziemliche Unruhe hineinzurutschen und um sich alle Eventualitäten durch Kopf und Herz ziehen zu lassen.
Es genügt durchaus eine realistische Ader der inneren Stimme, welche  einem zuflüstert: sei auf alles gefasst und akzeptiere einfach, dass es so oder so ausgehen könnte.
Dies ist alles andere als leicht, aber es ist sinnvoll und gleichzeitig ein Ansporn, in jeder Lebenssituation so viel Eigenverantwortung zu übernehmen, dass ein eventuelles plötzliches Allein-dastehen dich nicht völlig aus der Bahn werfen würde...
Leichter gesagt als getan - und nach überstandener Bewährungsprobe ist es nichtsdestotrotz eine unglaubliche Erleichterung, wenn alles 'nochmal' weitergehen darf wie man es sich 'davor' bereits so schön und angenehm eingerichtet hatte.
Die Dankbarkeit dafür überwiegt bei weitem den Unwillen über vereitelte Pläne.

Drum Leute: lebt heute und nicht erst morgen, 
weil keiner weiss wie das Morgen tatsächlich aussieht.


* * *

Myra 16.04.2014, 00.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Herbstgedanken



goldene Oktobertage - herbeigesehnt und eingetroffen :-) leider eine Woche zu spät, für unseren Besuch aus Canada...Bekanntlich soll man aber dennoch Feste feiern, wie sie fallen und genau das haben wir getan :-) Ausgiebig und auf mehrere Tage verteilt, wurde der runde Geburtstag des Familien-Oberhauptes gefeiert, und dies, obwohl er ursprünglich verlauten liess, nix besonderes unternehmen zu wollen.
Schön war es dennoch, dass fast alle Familienmitglieder uns die Ehre erwiesen und dabei auch noch ihren eigenen Spass hatten.
Im Zuge der Unternehmungen hatten wir auch Gelegenheit, unsere vorherige Bleibe nach vielen Jahren wieder einmal zu besichtigen, weil einer der Söhne den Wunsch hatte, seinen Kindern zu zeigen, wie und wo er selber aufgewachsen war.
Auch das war ein sehr erfreuliches Wiedersehen.
Das alte Holz-Haus aus dem 17.(!!) Jahrhundert zeigte sich in neuer Pracht, da die neuen Besitzer es verstanden haben, es gefühlvoll und behutsam zu renovieren und mit Geschmack und Pep neu einzurichten. - Es hat mir im Herzen gut getan, das Haus, in dem auch von uns einiges an 'Herzblut' steckte in solch gutem Zustand wiederzufinden und ich musste dabei an mein eigenes Grosselternhaus denken, welches eines Tages einfach verschwunden war, als ich es gerne wiedergesehen hätte...
Glücklich ist zu nennen, wer die Bilder im Herzen bewahrt, wo sie nix und niemand zerstören kann. Die nunmehr fallenden buntfarbenen Blätter, welche bald zu braunen Schattenbildern sich verwandeln werden, gemahnen dennoch an Vergänglichkeit. Wir aber freuen uns trotzdem über die diesjährigen unvergesslichen Herbsttage, welche uns nicht nur mit Früchten reich beschenken, sondern auch die Gemüter auf's Wärmste verwöhnt haben.

* * *


Myra 20.10.2013, 23.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

beamen




Bei den hiesigen Wetterbedingungen kann schon mal der Wunsch aufkommen, sich einfach 'wegbeamen' zu können und zumindest virtuell ein wenig an einem solchen Traumstrand spazieren zu gehn...
Und vielleicht hilft ja die Vorstellungskraft solch eine Träumerei als durchaus real zu empfinden und sich danach erfrischt und seelisch gestärkt  wieder dem Alltag zu widmen?!
Dank meiner reisefreudigen Tochter komme ich öfters in den Genuss von traumhaft schönen Fotosujets, welche mich zu solchen Phantasieausflügen verlocken. Und solche Ausflüge können manchmal auch in ganz andere Richtungen beflügelnd wirken...Da kann es vorkommen, dass ein Entschluss gefasst wird, der schon länger in der Warteschlaufe stecken geblieben war
 und nur noch auf den ultimativen Kick gewartet hat.

Und dies bringt mich wieder zurück zum Ausgangspunkt,
worin vom beamen die Rede war...
Mir schwebt schon länger vor, die runden Kartenmotive aus meinem Lebensbaumprojekt in einen Raum zu projizieren. Bei diesem Wunschtraum ist mir schnell klar geworden, dass ich dafür nach einem sogenannten 'Beamer' Ausschau halten sollte. Nach längerem Suchen bin ich denn auch fündig geworden. Was mir aber noch fehlte, war eine geegnete Projektionsfläche. Beharrliches Wünschen führt manchmal auf unerwartete Weise zum Ziel und so kam ich beim Anblick einer erst vermeintlichen Satelitenschüssel auf eine ungewöhnliche Idee: Da meine Kartenbilder rund sind sollte sich doch diese tolle Schüssel vielleicht zweckentfremden lassen!? (Dass sie ausserdem oder vielmehr 'eigentlich' als Solarkocher konzipiert ist, darf mir eine doppelte Freude sein!)
Beides konnte ich mir glücklicherweise innert kurzer Zeit besorgen und nun bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, ob meine Idee sich so verwirklichen lässt, wie ich mir das vorstelle :-)
Doch davon später mehr.

* * *

Myra 28.06.2013, 22.16 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Meinen Myria-Kartenshop
findest Du auch auf:

 

http://www.momanda.de
/shops/6402


Die flickr-Bildbox
lässt sich leider nur noch
beschränkt bedienen...
das meiste ist auf
picasa umgezogen:

https://picasaweb.google.
com/myriana3?authuser=0


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Viel Freude beim
betrachten!

 


 

 

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