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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Aussenspiegel

Wie der Same




Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same
aus dem ein riesiger Baum erwächst.
Sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen
im Leben des Menschen.
      Leo Tolstoi

Es ist Samenzeit, die Zeit des Jahres, wo Gartenmenschen sich überlegen, was sie später gerne ernten möchten, wo sie Vorkehrungen treffen damit das Resultat ihren Vorstellungen entsprechen kann.
Meine vergnügliche Aussicht auf erneute Gartenfreuden
erfuhr gestern einen gehörigen Dämpfer,
als ich aus zuverlässiger Quelle folgende Meldung zu Gesicht bekam:

"obst und gemüse im garten demnächst genehmigungspflichtig?"

Obwohl sie als Frage 'daher kam', hat sie mir geradezu einen Schreck eingejagt, den ich gleich im eigenen Forum loswerden musste. (Besonders betroffen macht mich eine derartige Meldung, weil mein Sohn und auch der Sohn einer Freundin, beide mit Familie, sich gerade um den Aufbau eines Hofladens bemühen...)
Heute bedaure ich, so schnell und heftig reagiert zu haben,
weil die Meldung inzwischen etwas abgedämpft wurde.

Wer Näheres erfahren möchte, kann sich gerne über obigen link selber informieren.

Möge das unzumutbare Ansinnen des raffgierigen Grosskonzerns von uns fern bleiben und stattdessen die Gedankenkraft oberhand gewinnen, welche in Paulo Coelho's Blog zutage tritt, wenn er über das Säen, Ernten und das Teilen im weiteren Sinne referiert und in seinem Beitrag die Arbeit des Gärtners und der Agrikultur mit jener der anderen Kultursparten vergleicht, um zu betonen, wie wichtig besonders das Teilen nach gelungener Ernte ist. Er beschreibt es als menschliches Grundbedürfnis, das der allgegenwärtigen Raffgier diametral gegenüber steht.

Dämpfer hin oder her: solange zumindest hierzulande die Möglichkeit besteht, sich an idealistisch gesinnte Samenlieferanten wenden zu können, werde ich mir die Freude auf das (hoffentlich bald eintreffende!) kommende Frühjahr ganz bestimmt nicht vermiesen lassen!

* * *

Myra 13.02.2012, 14.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

stille Oasen, lauschige Orte


 

 Lauschige Orte üben eine Anziehungskraft aus, die mit rationalen Überlegungen kaum zu erklären ist.
Insbesondere, wo Moose, Wasser und schattige Bäume mit sonnendurchleuchteten Blätterdächern eine unvergleichliche Atmosphäre schaffen, habe ich mich schon immer wohl und behütet gefühlt. Da ist Leben, da ist Odem, da ist Freiheit für Seele und Gemüt. Geheimnisvolle Farben, Formen und Düfte implizieren eine beseelte Welt, welche Elfen, Gnome und Zwerge aus der Kindheit wieder auferstehen lassen. Geahntes scheint in die Realität zu treten und eine Welt heraufzubeschwören,
der man sich längst entwachsen glaubte...
Ich erinnere mich an ein kleines Zwergenbuch mit dem etwas überraschenden Titel: Das grosse Buch der Heinzelmännchen
das ich dermassen bezaubernd fand, dass ich seitdem etwa zu 90 Prozent davon überzeugt bin, dass zumindest diese existieren und ich kann auch nicht wirklich ausschliessen, dass demzufolge noch ganz andere Wesen unsere schönsten Naturnischen bevölkern. Und ausserdem war ich von den Illustrationen dieses Buches geradezu verzaubert, was mich seither nach weiteren Büchern dieser Art Ausschau halten lässt. - Was bin ich froh, drei kleine Enkelkinder mein eigen nennen zu dürfen, mit denen ich völlig unbehelligt nochmal in diese Parallelwelten eintauchen kann ;-)
Vor kurzem habe ich mir auch noch das neue Buch
von Jeanne Ruland bestellt:

'Feen, Elfen, Gnome' und freue mich schon
auf diesen neuen Augenschmaus!
Da gibt's natürlich auch noch anders geartete Lektüre,
die mich anzuziehen vermag, aber derzeit scheine ich mich gerade
in einer echten 'Retrophase' zu befinden:
honnit soit qui mal i pense :-)

 

Myra 08.11.2011, 20.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Früchte des Jahres - Früchte des Lebens



Unsere Feigen und Birnen erkläre ich hiermit zu den Früchten des Jahres!

Gross waren Staunen und Freude über all den Reichtum, der in diesem Jahr von den zwei kleinen Bäumen lachte.


Und was die Früchte des Lebens angeht: davon war neulich bei einem köstlichen Geburtstagsessen die Rede: ein Zeitpunkt, welcher sich für Rückschau- und Bilanzgedanken besonders gut zu eignen scheint. Nur Wenige könnten sich zurückblickend so glücklich schätzen wie der kürzlich verstorbene 'Loriot'. - Geliebt von zahlreichen Menschen, welche er mit seinen köstlichen Einfällen und mit seinen Beobachtungen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat, konnte er auf ein reiches und be-reicherndes Leben zurückschauen. Seine Art, mit dem Leben umzugehen, war bestimmt nicht nur für ihn selber Sinn stiftend, sie beschenkte alle die ihn mochten gleich mit :-)
So stelle ich mir Lebens-Glück vor: in der Balance zwischen Geben und Nehmen
, das eigene Können dem Ganzen zugute kommen lassen und dadurch selber wieder beschenkt zu werden: so könnte doch eigentlich die Schöpfung ursprünglich gedacht gewesen sein, oder etwa nicht?

* * *

Und weil ich selber auch nach dieser Maxime leben möchte, habe ich beschlossen, nun doch meine ursprünglichen Blogs wieder weiter zu führen, wenn auch in dem mir eigenen, eher gemächlichen Tempo.
und bekenne mich hiermit zu meinen persönlichen    
Lebensfrüchten,
die in den diversen Formen verschiedene Aspekte spiegeln, welche erst im Zusammenspiel ein Ganzes bilden.

* * *




Myra 24.08.2011, 18.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gartenbesuch




Genau das wollte ich heute fotografieren um damit die Stimmung in meinem Blog ein wenig zu aktualisieren :-) und als ich da so im Garten stehe und mich noch nach weiteren Motiven umschau...hör' ich ein paar seltsame Laute aus dem nächsten Baum und ein Geraschel...und wundere mich, was sich denn da für komische Vögel rumtreiben ;-) und siehe da - es kommt was braunes, behendes zum Vorschein, vertraut, aber unerwartet, das putzige kleine Kerlchen, welches sich dort oben zu schaffen macht. Finde ich echt cool von dem hübschen Tierchen, dass es auch noch stillgehalten hat, damit ich nun mein Blog damit schmücken kann :-))
.
 
.
und da sag' noch einer, dass erste Herbstanzeiger traurig stimmen! Wenn ich an diesen seltsamen Sommer der Extreme und der Katastrophen denke, kann ich nur froh darüber sein, dass alles vorüberzieht wie all die wilden Wolkengebilde, welche ebenso wenig an Dramatik zu wünschen übrig liessen...
A propos Wolken - heute hat mich aus meiner mailbox folgender Vorschlag angelacht:
"Anstatt dich über andere aufzuregen, betrachte sie einfach als wandelnde Wahrscheinlichkeitswolken..." Pruuust - auf solche Gedanken kann einer ja wohl nur im Urlaub kommen :-) und so isses auch: der von mir und vielen anderen geschätzte Ralf M. Hiltmann hat damit seine Zenpowertips-Reihe wieder aufgenommen, ein mail-Abo, das ich gerne weiterempfehle, weil die klugen Gedanken mir schon öfters über die Tage geholfen haben.
Liebe Leser-Innen - ich wünsche Euch und mir einen wunderschönen Restsommer, bis ganz lang in den Herbst hinein - mit vielen heiteren unerwarteten Begebenheiten!


Myra 11.08.2010, 00.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

hell oder dunkel

or.Kerzen09.jpg

 
Was für den Herbst gut war, darf auch noch für die Adventszeit stehn, sagte ich mir dieses Jahr und schmückte meinen Tisch gleich nochmal mit Feuerfarben. Die Wärme können wir derzeit gut gebrauchen. Insbesonders heute, als wir unsere zwei Pflichtstunden im offenen Schafstall absolvierten (Klauen schneiden), ging uns die Temperatur ganz schön unter die Haut. In solchen Fällen pflegen wir uns damit zu trösten, dass es ja noch keine 17 Minusgrade sind, wie wir es auch schon erlebt hatten - allerdings beschränken sich dann unsere Aussenarbeiten auch nur auf das Nötigste: wir wollen ja das 'Hobbybauernsein' auch nicht übertreiben ;-)
 
Als kürzlich von heute auf morgen plötzlich (...) ca. 30 cm Schnee vor der Haustür lagen, ist dann auch das Hobbygefühl völlig ausgeblieben. Da war nur noch zupacken angesagt. Die zusätzliche Net(te) Überraschung, dass der Schnee unsere sämtlichen Verbindungen auch noch gekappt hatte, war noch weniger spassig. Gut daran war höchstens, dass niemand ahnte, dass dieser Zustand eine ganze Woche dauern würde...
In meiner mehrjährigen Netzeit war es nur selten vorgekommen, dass ich wenige Tage ohne Verbindung geblieben bin, von Urlauben abgesehen. Nun hatte ich die Gelegenheit, in mich zu gehen und zu prüfen, was diese Abstinenz in mir bewirkt. Spektakulär wär's nicht zu nennen, bleibt mir doch immer mehr als genug zu tun, auch ohne PC-Sitzungen dazwischen. Interessanterweise war das Beunruhigendste an der Sache die fehlende Möglichkeit, den wenigen Menschen Bescheid sagen zu können, die sich vermutlich über mein Schweigen wundern würden. Als dieses Problem gelöst war, hat es sich recht gut gelebt mit dem Gedanken, dass es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis alles wieder im Lot sein würde.
Versucht man sich aber vorzustellen, dass tatsächlich mal die Dunkelheit (Energie-Ausfall) für länger eintreten könnte, sieht die Sache schon viel gravierender aus.
In Zeiten neuer architektonischer Lichtkunst gehört solch ein Ansinnen vielleicht schon bald in die Sparte Wunschdenken...da nimmt sich unsere derzeitige Weihnachtsbeleuchtung geradezu bescheiden aus. Beim ersten Erlebnis der unbegrenzten Möglichkeiten, welche uns künftig insbesondere in den Städten buchstäblich überfluten werden, mag die Faszination beträchtlich sein, bei näherem Hinsehen  bin ich mir jedoch nicht so sicher, ob die Zivilisation sich nun diesen neuen Energiekiller auch noch antun soll!?

Myra 13.12.2009, 23.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

unser Ahorn brennt :-)

br.Ahorn.jpg

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.Alternativüberschrift: Herbstfarbfeuerwerk :-)

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Da quellen einem ja fast die Augen über, wenn die Herbstfee sich in ihrem vollen Ornat nochmal in Szene setzt...als wollte sie zeigen, was sie alles drauf hätte, wenn ihr Fest noch weiter dauern würde.

Das Wissen, dass es  nicht mehr lange dauern kann, bis diese Pracht in sich zusammenfällt, tut ihrer Schönheit keinerlei Abbruch und hebt sogar die Motivation, jede freie Minute an der Sonne zu geniessen, die bereits gefallenen Blätter zu bewundern, welche auf Mosen und in Wassern leuchten und die herbstlich angehauchte Luft zu schnuppern.

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, die herbstliche ganz besonders, wie ich finde. Es ist so schön, mit ihr in Resonanz zu gehn, wenn man sich selber im Lebensherbst befindet. Die äusseren Bildern können eine Brücke sein, für Gedanken, welche nur allzu gerne verdrängt werden, die aber in der zweiten Lebenshälfte einfach dazu gehören, will man nicht eines weniger schönen Tages plötzlich in ein tiefes Loch fallen, weil man es nicht über sich brachte über die Endlichkeit des eigenen Lebens nachzudenken.

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Myra 01.11.2009, 22.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein Hauch von Herbst

he.hauch.jpg

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Ein richtig stressiger Sommer war das für mich, für uns, in mancherlei Hinsicht. Und so ergibt es sich, dass mir die leisen Anzeichen des erneuten Jahreszeitenwechsels für diesmal sehr willkommen sind.  Zum ersten arbeitet es sich deutlich leichter, wenn die Schwüle nachlässt und die Räume des Hauses wieder benutzt werden können, die schon seit einiger Zeit einfach nur noch vor sich hin dampften ;-) An Kreativitätsschübe war in den letzten Wochen und Monaten auch nicht mehr zu denken, dafür war einfach die Zeit zu unruhig. Allmählich verspüre ich diesbezüglich ein echtes Defizit und würde mich am liebsten in eine einsame Klause zurückziehen, was aber bei unserem derzeitigen Lebensstil schlicht und ergreifend undenkbar ist.

Wer A sagt, muss auch B sagen - zumindest in den allermeisten Fällen. Es sei denn, man/frau wollte alle Zelte abbrechen...aber wer will das schon, in Zeiten wo die meisten froh sind, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu wissen? Nicht nur hierzulande, auch in Japan z.B. , wie ich erst kürzlich hier

gelesen habe, ist dies nicht mehr so selbstverständlich wie in früheren Zeiten. Umdenken und umstrukturieren wird also immer dringlicher werden. Unser kreatives Potential wird daher sehr wahrscheinlich auch ganz neue Wege einschlagen, der Not gehorchend sozusagen...

Mir fällt dazu gerade noch der Grundeinkommensgedanke ein, welcher auf folgender Webseite in überzeugender Weise präsentiert wird.

Dieser ist nicht neu, wird aber wie ein guter Wein mit den Jahren immer besser ;-)

Myra 27.08.2009, 19.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

unsere Alltagsbegleiter

in Deckung.jpg

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Als wäre sie aus Porzellan...so kommt mir  unsere Pommernente auf diesem Foto vor; die hübsche Schwarze, welche als beinah exotisches Einzelstück und als Nesthäklein erst in diesem Frühjahr zur bereits vorhandenen Truppe dazu gestossen ist.

Aus vier Eiern war es leider das einzige befruchtete, hatte aber immerhin das Glück, dass noch ein Gänseei daneben lag, welches gleichzeitig zu wackeln begannn...und seit jener Stunde sind die zwei ein Herz und eine Seele, was sich hier unten rechts noch etwas genauer beobachten lässt.

Wir haben viel Spass mit den zwei Sonderlingen und freuen uns daran genauso wie an dem attraktiven Pfauenpaar, von dem ich ein paar Beiträge früher auch schon erzählt hatte.  Diese sind uns inzwischen auch ans Herz gewachsen, zumal sie immer zahmer werden, durch die tägliche Zuwendung und Fütterung.

Natürlich muss man sich schon bewusst sein, dass eine solch bunte Tierschar ihren Tribut an Zeit und Energie fordert, sich aber revanchiert mit einigem an Lernstoff und an Freude für das Auge und die Seele.  - Ganz abgesehen davon , dass ich es schon immer faszinierend fand, Tiere in ihrer Eigenart und in ihrem Ausdruck von Lebenskraft und Lebensfreude zu spüren und zu beobachten, haben mich stets auch ihre Sprachenvielfalt und nicht zuletzt die bisweilen Atem beraubende Schönheit ihres Feder- oder Haarkleides bezaubert. Und das gilt bei weitem nicht nur für unsere Haustiere! Wenn ich an Amphibien denke, an Käfer und Insekten, Schmetterlinge usw. bin ich einfach nur begeistert, was meinem Künstlerherzen da an Form und Farbe einfach nur geschenkt vor Augen liegt, kreucht oder fleucht ;-)

Und genau deswegen werde ich auch nicht müde, mich immer wieder mal auf 'Fotosafari' zu begeben, oder unsere eigene Umgebung so zu gestalten, dass sich möglichst viele Tiere darin wohlfühlen können.

Der Lohn ist mir gewiss - und mit ein bisschen Glück kann ich die Freuden auch noch teilen :-))

Myra 19.07.2009, 16.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freude pur :-)



 
...leuchtet mir derzeit aus unserem Garten entgegen!
Und ich wüsste wahrhaft nicht, woraus die Seele sich sonst besser nähren könnte.
Die Farben und Düfte genügen alleine schon, mich in Hochstimmung zu versetzen. Welch ein Privileg, von solchen Naturgeschenken umgeben sein zu dürfen! Wohl fordert die Göttin der Fülle auch einen beträchtlichen Arbeitseinsatz, den sie dann aber auch königlich belohnt.
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Auch Formen in mannigfaltigster Art springen dem Auge entgegen und tanzen rhytmische Melodien, die sich in inneren Bewegungen nachvollziehen lassen.
Gestern konnte im Fernseher verfolgt werden, wie diese urtümliche Kraft, welche der Natur innewohnt, auch von Flamencotänzern aufgenommen und umgesetzt wird: Die Erde bebt und ich tanze das Erdbeben, so die Aussage eines Tänzers. Der nahezu rasende Enthusiasmus, welcher solcherart zum Ausdruck kommt, lässt ahnen, wo die Leidenschaft noch zu brennen vermag. ;-)
In unseren Breitengraden mag sie ein wenig sublimer geraten sein: als strahlende Freude darf sie aber dennoch in der Schönheit solcher Blüten zum Ausdruck kommen.

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Myra 07.07.2009, 23.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

HEUET

HeundHund 001.jpg

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Geschafft!  - Puh, alljährlich dieselbe Zitterpartie: kriegen wir's rein, schaffen wir das alles, spielt das Wetter mit und haben wir auch den richtigen Zeitpunkt gewählt, um unsere (inzwischen) Magerwiese zu mähen und die duftende Heuernte einzubringen?

Es sind nun schon etliche Jahre her, seit wir begonnen haben, unser Gras selber zu mähen, zu wenden und danach in den Anfangszeiten recht mühselig auf verschiedene Schober zu verteilen. Dann kam uns irgendwann die Idee, das Heu pressen zu lassen (insbesondere aus Platzgründen) und ein Jahr später fanden wir, dass auch das Heu-wenden (verzetteln) per Maschine um einiges weniger mühselig wäre. Ja, ja, auf solche Ideen kommt man als Hobbybauern spätestens dann, wenn sich nach der Arbeit die grosse Erschöpfung einstellt, oder gar -wie auch schon geschehen- ein böser Hexenschuss die Freude am Erfolgserlebnis gründlich verdirbt.

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Im Lauf der Jahre haben wir (Partner und Hobbybäuerin :-) einiges dazu  gelernt und scheuen auch nicht davor zurück, gelegentlich liebe Menschen um Hilfe zu bitten. So in diesem Jahr geschehen. Der Bauer vom Nachbargrundstück hat mit seinem schnellen Gerät flugs die Wiese gemäht, was uns sonst schon bis zu zwei Stunden Anstrengung gekostet hatte.

Zuversichtlich wollten wir dann am nächsten Tag unsere Zettelmaschine aus ganzjährigem Dornröschenschlaf wecken - aber 'Sense' war's: sie hatte sozusagen den Geist aufgegeben und wollte uns partout nicht mehr zu Diensten sein. Wir wussten nur zu gut, dass wir diesmal wieder nicht ohne schweisstreibende Handarbeit auskommen werden. Aber wir hatten glücklicherweise gerade die drei Tage im Juni ausgewählt, welche nebst viel Sonne auch noch einen relativ kühlen Wind bescheren, was die Heuerei schon beinah zu einem Spass werden lässt. Jedenfalls von mir steigt dann dieser oder jener dankbare Seufzer zum Himmel, wenn die kühle Brise über den verschwitzten Nacken streift...

Kurz und gut: auch der dritte Tag war uns hold (jawohl WIR brauchen drei Tage für diese Arbeit!) und wir hatten sogar zwei tüchtige Helfer beim Einbringen. Und das aller-aller-Schönste NACH dem Heuen ist der graue Himmel, welcher Regen kündet ;-) während der Duft der eingebrachten Kräuterwiese noch immer in der Nase kitzelt!

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Myra 16.06.2009, 22.20 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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