Spiegelbilder
2017
<<< Dezember >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    010203
04050607080910
11121314151617
18192021222324
25262728293031


gr.higr.jpg

Letzte Kommentare:
Birgit:
Liebe Myra,mit diesen Zeilen sprichst du mir
...mehr

Chris:
Sehr gut beschrieben! Warten wir noch ein paa
...mehr

Angelika:
Liebe Myra,ja so geht es mir auch, das hast d
...mehr

Monika:
Bei mir hat jetzt allein das Bild und der Tex
...mehr

Angelika:
Liebe Myra,das sieht lecker aus.Gebacken habe
...mehr

Statistik
Einträge ges.: 167
ø pro Tag: 0
Kommentare: 139
ø pro Eintrag: 0,8
Online seit dem: 23.12.2005
in Tagen: 4376

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Liebe

Liebe fühlen, Freude teilen



Gottes Wege sind unergründlich  - so geht die Rede,
und auch der Menschen Wege sind nicht immer klar durchschaubar....
Was wir  bei unserer vor kurzem angetretenen 2.Reise nach Japan erleben durften, haben wir uns nicht einmal träumen lassen, dass wir dort mit so viel Schönheit und soviel liebevoller Zuwendung beschenkt sein würden, dass auch unsere Gefühle füreinander neu ins Bewusstsein rücken würden, auch davon haben wir vorerst noch nichts geahnt.

Es kann durchaus auf Reisen auch das Gegenteil passieren, dass man sich bewusst wird, wie unterschiedlich die Erlebniswelt und die Bedürfnisse sich präsentieren und wie wenig Verbindendes in einer Partnerschaft (noch) vorhanden ist. Umso mehr dürfen wir uns nach über 40 Jahren Zusammenseins darüber freuen, dass wir uns beide gleichermassen glücklich schätzten, in unserem fortgeschrittenen Alter so viel Anregendes und Schönes zu erleben.

Es mag daran liegen, dass der Zauber der Kirschblütenzeit in Japan ohnehin alles höher schwingen lässt und die dortigen von Natur aus freundlichen und hilfsbereiten Menschen noch freundlicher erscheinen lässt, oder vielleicht lag es daran, dass die mit uns schon seit langem befreundete Familie alles dazu getan hat, dass wir uns wohl fühlen - meine anfängliche Skepsis wegen schlimmer Meldungen der letzten Jahre, was Tsunami, Erdbeben und
Atom-Katastrophen betrifft, diese Skepsis schmolz dahin wie Schnee an der Sonne und es fiel mir gar nicht schwer, nur im Hier und Jetzt zu geniessen, was uns dargeboten wurde.
Allerdings gab es auch ein kurzes Aufwachen aus dem schönen Traum, nachdem wir erfahren hatten, dass der Bräutigam der Hochzeit, zu der wir geladen waren, ausgerechnet aus Fukushima stammt...Wir hatten unsere Freundes-Familie in Sicherheit gewähnt, nachdem sie uns damals mitgeteilt hatten, dass sie genügend weit von dort entfernt wohnen, um sich nicht bedroht fühlen zu müssen. Ja, die Wege sind unergründlich und wir, in weiter Ferne, sollten uns auch nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen: der Weg zu den nächsten Atomkraftwerken in unserem und im Nachbarland sind auch nicht allzu weit...

* * *

Myra 08.05.2017, 00.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Balance





Ist manchmal gar nicht eben leicht, im Lot zu bleiben.
...Im Leben nicht, im Alltag auch nicht und in Beziehungen
vielleicht noch weniger.

Das Rauf und Runter, Hin und Her und dann auch schon mal im
 Kreis herum sich drehen, hat mich zu diesem Schaukelpaar
inspiriert, welches so beweglich ist, wie eben beschrieben.

Soll eine Beziehung beständig bleiben können, ist Flexibilität wohl eines der wichtigsten Attribute, welches gleich nach der Liebe, auch jener zu sich selbst, rangiert. - Ohnedem geht gar nix ;-)
Die Kunst besteht nun darin, den Schnittpunkt ausfindig zu machen, wo sich Egoismus mit Selbstliebe treffen, um sich dann für die Gratwanderung fit machen zu können, welche zweifellos daraus erfolgt.

Wer es schafft, dabei die Balance zu finden, wird bald mit Freude auf weite Strecken in Harmonie zurückblicken können und sich vielleicht in der Annahme in Sicherheit wiegen, dass dies noch lange so weiter gehen könnte. - Eines anderen belehrt kann allerdings werden, wer erleben muss, dass ein Partner, eine Partnerin krank oder pflegebedürftig wird.

Dies bedeutet vorerst mal, dass die beidseitige Situation neu austariert werden muss, und dass nun, was vorher aus einer gesunden Selbstliebe heraus in Anspruch genommen wurde,  mit einem Mal als purer Egoismus erscheint...

Eigene Ziele zu verfolgen, während jemand an meiner Seite stumm vor sich hin leidet, (nur mal so als Annahme) könnte deutlich schwieriger werden, als es einmal ohne solches Leiden war.
Dies nicht zuletzt, weil sich so was 'altmodisches' wie das Gewissen meldet...was mit anderen Worten heisst, die Ge-wissheit, dass es mir nicht wohl dabei sein würde, meinen Interessen nachzugehen, wenn ich vielleicht von dem Menschen an meiner Seite dringend gebraucht werde.

Das Bild vom ausbalancieren, welches in obiger Paarfigur zum Ausdruck kommt, wird zur handgreiflichen Notwendigkeit - und wenn ich es so richtig bedenke, lässt es sich auch auf den 'Rest' der Menschheit übertragen...

* * *

Myra 06.07.2014, 15.06 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
meditation.jpg


Meinen Myria-Kartenshop
findest Du auch auf:

 

http://www.momanda.de
/shops/6402


Die flickr-Bildbox
lässt sich leider nur noch
beschränkt bedienen...
das meiste ist auf
picasa umgezogen:

https://picasaweb.google.
com/myriana3?authuser=0


Hinweis:
zum öffnen der links,
diese bitte zuerst
markieren, dann
Rechtsklick.
Viel Freude beim
betrachten!

 


 

 

www.flickr.com
Dies ist ein Flickr Modul mit Elementen aus dem Album Unsere Tiere. Ihr eigenes Modul können Sie hier erstellen.