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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Aussenspiegel
Solarspass :-)

Ausserdem muss besonders auf die Augen geachtet werden, damit sie nicht in das 'Schussfeld' der Sonnenstrahlen geraten: dunkle Sonnenbrille wärmstens zu empfehlen. Ansonsten macht das Ding aber richtig Spass und funktioniert tadellos.
Weil ich auch noch andere Pläne damit habe, hat sich für uns die Anschaffung jedenfalls gelohnt. Wiewohl die Schalenform den holografischen Effekt, welchen ich mir für Filmzwecke vorgestellt hatte, wegen der aufgeteilten Fläche nicht hergibt, lassen sich bei aufgespannter Leinwand oder sonstigem Material schöne Effekte erzielen. Und bei Dunkelheit mit verschiedenen Lichtquellen versehen, entpuppt sich die 'Schale' als wahre Wundertüte...

und abschliessend auch noch die Leinwandvariante:

Knifflig daran war die Befestigung...und ich war mehr als erfreut, dass Meister Zufall mir zuhilfe kam. Wir hatten einen neuen Gartenschlauch besorgt, weil der alte nichts mehr taugte. Mein Partner ärgerte sich jedoch darüber, dass wir das falsche Mass dabei erwischten. Wir hatten schon den Umtausch ins Auge gefasst, als mir die Idee kam, diesen für das Festklemmen der improvisierten Leinwand zu verwenden.
Und - oh Wunder dafür war sein Mass perfekt!
- und das gehört klar in die Kategorie
'kleine Freuden der Kreativen ;-)
* * *
Myra 17.07.2013, 22.59 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fenster gucken

Wer hat nicht schon - mehr oder weniger verstohlen - dem Nachbarn oder auch 'Wildfremden' gern von draussen reingeguckt?
Ich jedenfalls erinnere mich noch an zahlreiche Zugfahrten wo es mir ein stilles Vergnügen bereitete, in die zahlreichen erhellten Wohnräume zu schauen, welche in gemächlichen (damals noch...) Bildern vorüberzogen. Solche Einblicke vermitteln, besonders in diesen kalten Wintertagen einen Eindruck von Wärme und Behaglichkeit - es sei denn, die Fenster verleiten durch schrille Farbwechsel, derzeit besonders hip ;-) zu ganz anderen 'Inspirationen'. Auch wenn dies nicht unbedingt auf meiner Linie liegt - finde ich es trotzdem spannend, dass die Individualität bis zum heutigen Tag überlebt und wir uns immer wieder an mannigfaltigen Unterschieden nicht nur reiben, sondern auch ergötzen können.
Vor nicht allzu langer Zeit war etwa das Thema 'Multikulti' in aller Munde und dies mit durchaus positiver Färbung. Ich finde es schade, dass sich die allgemeine Einstellung diesbezüglich geändert hat. - Umso mehr habe ich gestern die unterhaltsame Sendung 'bunt und lecker' im WDR genossen, wo multikulturell gekocht und gelebt wurde, dass es eine Freude war. Geben wir der bunten Menschenschar nochmal eine Chance, dass sie sich über grenzüberschreitende Genüsse und über Kunst in all ihren Formen wieder näher kommen! Gemeinsames Leid mag das Einfühlungsvermögen stärken, aber gemeinsame Freuden verbinden die Herzen und zeigen den Seelen den Weg zum wahren Glück.
Dabei darf die Freude auch mal darin bestehn,
ungeniert in fremde Fenster oder fremde Töpfe zu gucken :-)
In diesem Sinne wünsche ich freudvolle Festtage allerseits!
* * *
Myra 13.12.2012, 23.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Buntes
...verpasste Gelegenheiten... gibt's genug, und im nachhinein stellen sich diese zumeist als ziemlich schmerzhaft heraus.
Das obige Sammelsurium erneut zusammenzustellen, dürfte zum jetzigen Zeitpunkt etwas schwer fallen: in meiner eigenen Umgebung zumindest. Nur kurze Zeit präsentieren sich die bunten Herbstblätter in dieser Frische und Leuchtkraft.
Was sich dann doch noch 'hinüberretten' lässt, pflege ich gerne in Adventsgestecke einzufügen, aber wehe, ich verpasse den richtigen Moment zum sammeln: dann war's eben wieder mal nix mit natürlich wirkenden Gestecken.
Im Laufe des Lebens erhält jeder Mensch wiederholt die Chance, sich im ergreifen des Angebotes zu üben und dennoch scheint es manchmal vor verpassten Augenblicken nur noch zu wimmeln ;-) insbesondere bei dem Typus des Unersättlichen
oder des allseitig Interessierten..
Seit ich im Netz zugange bin, beschleicht mich fast täglich das Gefühl, etwas zu verpassen oder noch gelesen haben zu sollen. Oft genug muss ich mir selber den Riegel vorschieben, damit mein Gehirn nicht 'überhitzt' wird :-) Und dennoch bin ich unendlich dankbar für die Qual der Wahl, von der beispielsweise meine Grossmutter (und auch der immer als erster die Zeitung-lesende Grossvater!) nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Ich erinnere mich an ihren Wissensdurst - den ich wohl geerbt haben muss - und denke, dass sie wohl noch etwas länger vor dem Bildschirm gesessen hätte, als ich es tue - und das will was heissen!
Und nun - nachdem ich selber Grossmutter geworden bin - beginnen ganz andere verpasste Gelegenheiten vor mir aufzutauchen und die Frage, ob dieses oder jenes in der vermutlich noch verbleibenden Lebensspanne sich als sinnvoll erweist oder nicht, erscheint auch bereits am Horizont. Im Hinterkopf höre ich die Stimme eines Arztes, welcher von sich gibt: Na hören Sie, Sie sind so und so alt - was wollen sie...noch??
Herbstgedanken? - Ach nöö - bloss herbstliche Ermunterungen ;-)
*
Myra 07.11.2012, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Wie der Same

Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same
Es ist Samenzeit, die Zeit des Jahres, wo Gartenmenschen sich überlegen, was sie später gerne ernten möchten, wo sie Vorkehrungen treffen damit das Resultat ihren Vorstellungen entsprechen kann.
erfuhr gestern einen gehörigen Dämpfer,
Heute bedaure ich, so schnell und heftig reagiert zu haben,
weil die Meldung inzwischen etwas abgedämpft wurde.
Dämpfer hin oder her: solange zumindest hierzulande die Möglichkeit besteht, sich an idealistisch gesinnte Samenlieferanten wenden zu können, werde ich mir die Freude auf das (hoffentlich bald eintreffende!) kommende Frühjahr ganz bestimmt nicht vermiesen lassen!
* * *
Myra 13.02.2012, 14.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL
stille Oasen, lauschige Orte

Insbesondere, wo Moose, Wasser und schattige Bäume mit sonnendurchleuchteten Blätterdächern eine unvergleichliche Atmosphäre schaffen, habe ich mich schon immer wohl und behütet gefühlt. Da ist Leben, da ist Odem, da ist Freiheit für Seele und Gemüt. Geheimnisvolle Farben, Formen und Düfte implizieren eine beseelte Welt, welche Elfen, Gnome und Zwerge aus der Kindheit wieder auferstehen lassen. Geahntes scheint in die Realität zu treten und eine Welt heraufzubeschwören,
der man sich längst entwachsen glaubte...
Ich erinnere mich an ein kleines Zwergenbuch mit dem etwas überraschenden Titel: Das grosse Buch der Heinzelmännchen
das ich dermassen bezaubernd fand, dass ich seitdem etwa zu 90 Prozent davon überzeugt bin, dass zumindest diese existieren und ich kann auch nicht wirklich ausschliessen, dass demzufolge noch ganz andere Wesen unsere schönsten Naturnischen bevölkern. Und ausserdem war ich von den Illustrationen dieses Buches geradezu verzaubert, was mich seither nach weiteren Büchern dieser Art Ausschau halten lässt. - Was bin ich froh, drei kleine Enkelkinder mein eigen nennen zu dürfen, mit denen ich völlig unbehelligt nochmal in diese Parallelwelten eintauchen kann ;-)
Vor kurzem habe ich mir auch noch das neue Buch
von Jeanne Ruland bestellt:
'Feen, Elfen, Gnome' und freue mich schon
auf diesen neuen Augenschmaus!
Da gibt's natürlich auch noch anders geartete Lektüre,
die mich anzuziehen vermag, aber derzeit scheine ich mich gerade
in einer echten 'Retrophase' zu befinden:
honnit soit qui mal i pense :-)
Myra 08.11.2011, 20.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Früchte des Jahres - Früchte des Lebens
Unsere Feigen und Birnen erkläre ich hiermit zu den Früchten des Jahres!
Gross waren Staunen und Freude über all den Reichtum, der in diesem Jahr von den zwei kleinen Bäumen lachte.
Und was die Früchte des Lebens angeht: davon war neulich bei einem köstlichen Geburtstagsessen die Rede: ein Zeitpunkt, welcher sich für Rückschau- und Bilanzgedanken besonders gut zu eignen scheint. Nur Wenige könnten sich zurückblickend so glücklich schätzen wie der kürzlich verstorbene 'Loriot'. - Geliebt von zahlreichen Menschen, welche er mit seinen köstlichen Einfällen und mit seinen Beobachtungen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat, konnte er auf ein reiches und be-reicherndes Leben zurückschauen. Seine Art, mit dem Leben umzugehen, war bestimmt nicht nur für ihn selber Sinn stiftend, sie beschenkte alle die ihn mochten gleich mit :-)
So stelle ich mir Lebens-Glück vor: in der Balance zwischen Geben und Nehmen, das eigene Können dem Ganzen zugute kommen lassen und dadurch selber wieder beschenkt zu werden: so könnte doch eigentlich die Schöpfung ursprünglich gedacht gewesen sein, oder etwa nicht?
* * *
Und weil ich selber auch nach dieser Maxime leben möchte, habe ich beschlossen, nun doch meine ursprünglichen Blogs wieder weiter zu führen, wenn auch in dem mir eigenen, eher gemächlichen Tempo.
und bekenne mich hiermit zu meinen persönlichen
Lebensfrüchten, die in den diversen Formen verschiedene Aspekte spiegeln, welche erst im Zusammenspiel ein Ganzes bilden.
* * *
Myra 24.08.2011, 18.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Gartenbesuch

.

und da sag' noch einer, dass erste Herbstanzeiger traurig stimmen! Wenn ich an diesen seltsamen Sommer der Extreme und der Katastrophen denke, kann ich nur froh darüber sein, dass alles vorüberzieht wie all die wilden Wolkengebilde, welche ebenso wenig an Dramatik zu wünschen übrig liessen...
A propos Wolken - heute hat mich aus meiner mailbox folgender Vorschlag angelacht:
"Anstatt dich über andere aufzuregen, betrachte sie einfach als wandelnde Wahrscheinlichkeitswolken..." Pruuust - auf solche Gedanken kann einer ja wohl nur im Urlaub kommen :-) und so isses auch: der von mir und vielen anderen geschätzte Ralf M. Hiltmann hat damit seine Zenpowertips-Reihe wieder aufgenommen, ein mail-Abo, das ich gerne weiterempfehle, weil die klugen Gedanken mir schon öfters über die Tage geholfen haben.
Liebe Leser-Innen - ich wünsche Euch und mir einen wunderschönen Restsommer, bis ganz lang in den Herbst hinein - mit vielen heiteren unerwarteten Begebenheiten!
Myra 11.08.2010, 00.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL
hell oder dunkel

Myra 13.12.2009, 23.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL
unser Ahorn brennt :-)

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.Alternativüberschrift: Herbstfarbfeuerwerk :-)
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Da quellen einem ja fast die Augen über, wenn die Herbstfee sich in ihrem vollen Ornat nochmal in Szene setzt...als wollte sie zeigen, was sie alles drauf hätte, wenn ihr Fest noch weiter dauern würde.
Das Wissen, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis diese Pracht in sich zusammenfällt, tut ihrer Schönheit keinerlei Abbruch und hebt sogar die Motivation, jede freie Minute an der Sonne zu geniessen, die bereits gefallenen Blätter zu bewundern, welche auf Mosen und in Wassern leuchten und die herbstlich angehauchte Luft zu schnuppern.
Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, die herbstliche ganz besonders, wie ich finde. Es ist so schön, mit ihr in Resonanz zu gehn, wenn man sich selber im Lebensherbst befindet. Die äusseren Bildern können eine Brücke sein, für Gedanken, welche nur allzu gerne verdrängt werden, die aber in der zweiten Lebenshälfte einfach dazu gehören, will man nicht eines weniger schönen Tages plötzlich in ein tiefes Loch fallen, weil man es nicht über sich brachte über die Endlichkeit des eigenen Lebens nachzudenken.
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Myra 01.11.2009, 22.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ein Hauch von Herbst

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Ein richtig stressiger Sommer war das für mich, für uns, in mancherlei Hinsicht. Und so ergibt es sich, dass mir die leisen Anzeichen des erneuten Jahreszeitenwechsels für diesmal sehr willkommen sind. Zum ersten arbeitet es sich deutlich leichter, wenn die Schwüle nachlässt und die Räume des Hauses wieder benutzt werden können, die schon seit einiger Zeit einfach nur noch vor sich hin dampften ;-) An Kreativitätsschübe war in den letzten Wochen und Monaten auch nicht mehr zu denken, dafür war einfach die Zeit zu unruhig. Allmählich verspüre ich diesbezüglich ein echtes Defizit und würde mich am liebsten in eine einsame Klause zurückziehen, was aber bei unserem derzeitigen Lebensstil schlicht und ergreifend undenkbar ist.
Wer A sagt, muss auch B sagen - zumindest in den allermeisten Fällen. Es sei denn, man/frau wollte alle Zelte abbrechen...aber wer will das schon, in Zeiten wo die meisten froh sind, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu wissen? Nicht nur hierzulande, auch in Japan z.B. , wie ich erst kürzlich hier
gelesen habe, ist dies nicht mehr so selbstverständlich wie in früheren Zeiten. Umdenken und umstrukturieren wird also immer dringlicher werden. Unser kreatives Potential wird daher sehr wahrscheinlich auch ganz neue Wege einschlagen, der Not gehorchend sozusagen...
Mir fällt dazu gerade noch der Grundeinkommensgedanke ein, welcher auf folgender Webseite in überzeugender Weise präsentiert wird.
Dieser ist nicht neu, wird aber wie ein guter Wein mit den Jahren immer besser ;-)
Myra 27.08.2009, 19.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL




