Spiegelbilder
2018
<<< August >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  


gr.higr.jpg

Letzte Kommentare:
Angelika:
Liebe Myra,das dich das anstrengt glaube ich
...mehr

Birgit:
Liebe Myra,mit diesen Zeilen sprichst du mir
...mehr

Chris:
Sehr gut beschrieben! Warten wir noch ein paa
...mehr

Angelika:
Liebe Myra,der Buddha ist wunderschön!Es ist
...mehr

Angelika:
Liebe Myra,wunderschön!!LG Angelika
...mehr

Statistik
Einträge ges.: 174
ø pro Tag: 0
Kommentare: 140
ø pro Eintrag: 0,8
Online seit dem: 23.12.2005
in Tagen: 4658

Kreativ oder produktiv?





Hach - die ist ja soo unglaublich kreativ - wurde mir kürzlich vorgeschwärmt...
Ach ja? - und: 'na und'? ging mir da so spontan durch den Kopf ;-)
Und später, nach genauerem Hinschauen 'Ach so...'
Tja, so kann's gehen mit der Kreativität:
ist halt so ne Sache - Geschmacksache?

Wird die Kreativität produktiv, kann es schon passieren, dass eine gewisse Enttäuschung im Gleichschritt nebenher läuft, weil nun mal einfach nicht alles, was aus Kreativität entsteht, mit offenen Armen empfangen wird. Ganz im Gegenteil, streben sich (selber ernsthaft) als Künstler bezeichnende Menschen manchmal andere Ziele an: Sie wollen schockieren, provozieren und eher ausnahmsweise 'bloss' inspirieren oder gar 'gefallen'...

Zu recht kann die Frage gestellt werden, wozu denn Kreativität überhaupt noch dienen soll, wenn sie nicht mehr - wie vielleicht in ganz frühen Zeiten - Herz und Sinne erfreuen darf? - Darf sie aber! Und soll sie auch, nach wie vor!

Was ich aber als noch deutlich wichtiger erachte, ist die Förderung und das Beachten von Kreativität bereits im Kindes-Alter und auch danach und dies in ALLEN Lebensbereichen. Keineswegs ist sie auf 'nur' Künstlerisches zu beschränken, damit würde der Mensch eines wesentlichen Teiles seiner selbst beschnitten, würden Herz und Seele zugeschnürt. Und sowas kann doch niemand ernsthaft wollen? Oder doch? Es scheint tatsächlich Bestrebungen in diese Richtung zu geben...Wo auch immer uns solche begegnen, sollten wir dagegen halten.

Und unser Augenmerk darf ausserdem von der Produktivität ruhig etwas abgelenkt werden zu Gunsten der wahren Bedeutung eines lebendigen Seins :-)

Mein kleiner Bronze-Boy (die einzige meiner Figuren in dieser dauerhaften Form...) schaut jedenfalls zuversichtlich in eine Zukunft wo das Bewusstsein für Sinn und Wert der Kreativität klar erkannt wird und auf allen Lebensgebieten wieder Einzug halten darf!

***
                                                                                                           

Myra 10.09.2018, 18.30| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Aussenspiegel | Tags: Kreativität, Kunst,

Augenschein



Wie anderweitig versprochen - darf hier 'nachgeprüft' werden, ob ich tatsächlich noch so gucken kann wie vor 25 Jahren :-) Das Foto hat (wirklich!) rein zufällig  eine gewisse Ähnlichkeit im Ausdruck, wie ich im nachhinein etwas belustigt festgestellt habe. Na klar, das bin ja eben ich und so wird das wohl Aussenstehende weniger wundern als mich selbst, lach! Wie schon früher mal beschrieben, finde ich es immer wieder faszinierend, mit meinem 'früheren' Ich in Verbindung zu treten, sozusagen in verschiedene Spiegel meines Lebens zu blicken. A propos Spiegel: das abgebildete Exemplar wurde vor ein paar Jahren von einer Glas-Perlen-Schmuck-Spezialistin kreiert, welche mir damit eine grosse Freude bereitet hat - ich hatte mich regelrecht in das originelle Stück verliebt :-) Dass nun die Eule auch noch auf meinem Kopf gelandet ist, nachdem ich bereits das Alter erreicht habe, welchem gerne Weisheit zugesprochen wird, ehrt mich besonders! - Böse Zungen könnten gar behaupten, dass ich jetzt einen Vogel habe... und dem würde ich auch gar nicht widersprechen wollen, zumal eines meiner nächsten Werkstatt-Projekte ohnehin eine Schnee-Eule sein wird :-)

Myra 14.07.2018, 22.29| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Seelenspiegel | Tags: Eulen-Spiegelbild

Den Bogen spannen



...will sagen: fokussiert sein, gespannt sein - worauf? Kann aber auch in die andere Richtung gehn: den Bogen überspannen, überspannt sein, angespanntsein...Ja, was denn nun?

Was das fokussiert sein betrifft, stelle ich mit zunehmenden Jahresringen fest, dass es mir stetig wichtiger wird. - Das sich verzetteln und sich ablenken lassen, oder gerade mal eben noch 'schnell' irgendwas helfen, wenn ich intensiv mit 'was auch immer' beschäftigt bin, war gestern.
Mit Staunen stelle ich fest, dass es mir gar nicht mehr so schwer fällt wie auch schon, ein klares Nein oder zumindest ein 'nicht jetzt!' zum Ausdruck zu bringen.
Wem das nicht gelingt, der oder die wird es schwer hinkriegen, überhaupt etwas zustande zu bringen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicke ich zurück auf die Zeit mit meinen Kinderlein, wo an 'sowas' gar nicht erst zu denken war - oder, wenn überhaupt - dann höchstens zu nachtschlafener Zeit, was ja auch nicht unbedingt als Idealzustand einzustufen ist. Irgendwie ist mir aber diese nicht gerade lobenswerte Angewohnheit treu geblieben: vielleicht, weil auch die Musen die Stille der Nacht vorzuziehen scheinen...
Allerdings ist gut beraten, wer den Bogen nicht überspannt - was dem prächtigen Regenbogen von neulich zum Glück nie passieren könnte ;-) und damit seine Tagesenergie und seine Gesundheit auch nicht gefährdet...Das werde ich mir wohl demnächst wiedermal hinter die Ohren schreiben müssen.

Womit ich mich auch hier mal als eindeutige Nacht-Eule geoutet hätte :-)
*

Myra 05.06.2018, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Innenspiegel | Tags: fokussieren, überspannen,

Ohne Fleiss kein Preis...



Zuerst die Arbeit...



und dann der Spass an der Freud ;-)

In meiner Vorstellung sehe ich gleich die himmelwärtsverdrehten Augen, von irgendwelchen Sprüche-Verachtern, lach! - Was soll ich denn dagegen tun, wenn mir die Sprüche manchmal einfach so aus den Gehirnwindungen purzeln...Und ausserdem: wer kann es mir verargen, dass ich bei offensichtlichem Zutreffen mich deren auch bediene?

Ansonsten hüte ich mich sehr wohl vor Glaubens-Sätzen, welche die unangenehme Eigenschaft haben, oft gefährlich nahe an 'Eingleisigkeiten' zu rücken und die gehören nicht zu meinen Favoriten :-)

Entgegen meiner ursprünglichen Absicht, wurde dieses Blog auch schon -auf die Schnelle- als 'Gartenblog' eingestuft, was mein heutiger (Bild-) Beitrag wohl auch gleich vermuten lässt...Dass dem aber nicht so ist, obwohl ich mir ein Leben ohne Garten fast nicht vorstellen kann, wird schnell ersichtlich, wenn ein paar vorhergehende Beiträge in Augenschein genommen werden.

Aber dennoch berichte ich hier mal ausnahmsweise von meiner alljährlich wiederkehrenden Frühjahrs-Gewalt-Tour, die mir nicht mehr ganz so leicht fällt, wie auch schon...Angefangen beim Töpfe rumschleppen und Säcke voller Erde an die richtige Stelle wuchten, bis zur grossen Unkraut-Abhack-Aktion, gefolgt von Erde lockern und aufbessern bis zu den diversen Umtopf-Geschichten, liesse sich die Liste noch beliebig fortsetzen...

Ich möchte aber nicht, dass meine LeserInnen noch müder werden, als ich nach getaner Arbeit bin. Immerhin erwähnen möchte ich noch die Setzlings-Arbeit, welche sich stets als Zeit-aufwändiger herausstellt, als vorerst vermutet. Meist gedeiht auch gar nicht alles wie gewünscht und es muss noch einiges zugekauft werden, wenn die sommerliche Versorgung einigermassen lückenlos ausfallen soll...
Und all das wird freiwillig (!) grösstenteils auch gerne verrichtet und dann auch noch mit Freude gekrönt, wenn die jungen Pflanzen voller Lebenskraft nur darauf warten, mit Begeisterung geerntet zu werden!

Übrigens kommt auch die Kreativität im Garten nicht zu kurz - ganz im Gegenteil: Farben und Formen so zu arrangieren, dass auch ein Künstler-Auge sich darüber freuen kann, ist eine Herausforderung der besonderen Art!
Wer mit dem Herzen und den Sinnen dabei ist, ist ganz klar im Vorteil, oder mit anderen Worten: wer gärtnern mag, hat mehr vom Leben :-)

* * *

Myra 04.05.2018, 13.30| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Aussenspiegel | Tags: Gartenfreuden

Zwickmühle



Beinah ein Jahr seit meinem letzten Eintrag hier...

Ereignisse im Aussen und auch Herausforderungen im Inner-familiären Bereich haben sich auf eine Weise in den Vordergrund geschoben, dass dieser ruhig und beschaulich gehaltene Rückzugsort (der ja streng genommen eigentlich keiner ist, da öffentlich :-) einfach mal wieder eine Weile unbenutzt geblieben ist. - Gelegentlich bin ich als mein eigener Gast hier mal kurz eingekehrt und habe mich dann doch wieder leise 'von den Socken' gemacht'...war mir auch nicht ganz sicher, ob ich den roten Faden wieder aufnehmen oder vielleicht doch lieber einfach liegen lassen sollte... Und wie es mir mit beiden Blogs erging, so erging es mir auch in anderem Tun und Gestalten. - Vielleicht muss ein tiefes Gefühl des Mangels entstehen können, damit sich der Drang zum Ausdruck ganz neu entwickeln kann? 
- Die vielbeschworene schöpferische Pause hat auch den nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt, dass durch äussere Ereignisse die Gesamt-Perspektive ein wenig verschoben wird. Es kann durchaus vorkommen, dass sich der Blick auf die Welt 'mit der Zeit' verändert und dass allein dadurch so manches in Frage gestellt wird, was davor (im eigenen Schaffen) noch ohne grosse Reflektion spontan entstanden ist. Womit man auch in eine 'Zwickmühle' geraten kann, wenn Unvollendetes darauf wartet, endlich wieder aufgegriffen zu werden...Stillstand guckt dann um die Ecke, wenn sich's nicht selber gezwickt wird ;-) und da trifft es sich gut, dass gerade der Frühling, die wunderbare Jahreszeit der Erneuerung vor der Türe steht! 
Ich bin zuversichtlich, dass die schöne Primavera mir alle Unterstützung gewähren wird, die ich gerade so gut brauchen kann :-)

Im Sinne von: 'lasset den Worten Taten folgen'...hier auch gleich noch die Ankündigung meines nächsten im Sommer geplanten Workshopshttp://myra.mydesignblog.de/pages/workshop-neu....6/

Myra 24.03.2018, 00.15| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Innenspiegel | Tags: Pause, roter Faden, Primavera,

Liebe fühlen, Freude teilen



Gottes Wege sind unergründlich  - so geht die Rede,
und auch der Menschen Wege sind nicht immer klar durchschaubar....
Was wir  bei unserer vor kurzem angetretenen 2.Reise nach Japan erleben durften, haben wir uns nicht einmal träumen lassen, dass wir dort mit so viel Schönheit und soviel liebevoller Zuwendung beschenkt sein würden, dass auch unsere Gefühle füreinander neu ins Bewusstsein rücken würden, auch davon haben wir vorerst noch nichts geahnt.

Es kann durchaus auf Reisen auch das Gegenteil passieren, dass man sich bewusst wird, wie unterschiedlich die Erlebniswelt und die Bedürfnisse sich präsentieren und wie wenig Verbindendes in einer Partnerschaft (noch) vorhanden ist. Umso mehr dürfen wir uns nach über 40 Jahren Zusammenseins darüber freuen, dass wir uns beide gleichermassen glücklich schätzten, in unserem fortgeschrittenen Alter so viel Anregendes und Schönes zu erleben.

Es mag daran liegen, dass der Zauber der Kirschblütenzeit in Japan ohnehin alles höher schwingen lässt und die dortigen von Natur aus freundlichen und hilfsbereiten Menschen noch freundlicher erscheinen lässt, oder vielleicht lag es daran, dass die mit uns schon seit langem befreundete Familie alles dazu getan hat, dass wir uns wohl fühlen - meine anfängliche Skepsis wegen schlimmer Meldungen der letzten Jahre, was Tsunami, Erdbeben und
Atom-Katastrophen betrifft, diese Skepsis schmolz dahin wie Schnee an der Sonne und es fiel mir gar nicht schwer, nur im Hier und Jetzt zu geniessen, was uns dargeboten wurde.
Allerdings gab es auch ein kurzes Aufwachen aus dem schönen Traum, nachdem wir erfahren hatten, dass der Bräutigam der Hochzeit, zu der wir geladen waren, ausgerechnet aus Fukushima stammt...Wir hatten unsere Freundes-Familie in Sicherheit gewähnt, nachdem sie uns damals mitgeteilt hatten, dass sie genügend weit von dort entfernt wohnen, um sich nicht bedroht fühlen zu müssen. Ja, die Wege sind unergründlich und wir, in weiter Ferne, sollten uns auch nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen: der Weg zu den nächsten Atomkraftwerken in unserem und im Nachbarland sind auch nicht allzu weit...

* * *

Myra 08.05.2017, 00.30| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Aussenspiegel | Tags: Liebe, Licht und Schatten,

Let's face the facts...




Die Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, ist JETZT!
Und das gilt sowohl im Aussen, wie auch im eigenen Bereich.

Ein eigenes Aha Erlebnis hatte ich kürzlich im Passfoto-Automaten, nachdem ich damit konfrontiert wurde, dass nun wohl der Zeitpunkt gekommen ist, mich darauf einzustellen, dass mir das Foto die Realität meines inzwischen bereits fortgeschrittenen Alters schonungslos vor Augen führte. - Mildernde Umstände könnten vielleicht noch der gnadenlosen Beleuchtung wegen erwähnt werden, was aber auch nichts mehr an den tatsächlichen 'Jahresringen' zu ändern vermag ;-)

Da bleibt wohl nichts anderes mehr übrig, als sich frohgemut und liebevoll der nahen und mit etwas Glück auch noch etwas ferneren Zukunft zuzuwenden, und daraus das Beste zu machen, was (noch) machbar und möglich erscheint. In solchen Kategorien zu denken, wie etwa: macht es Sinn, sich ein weiteres Tier ins Haus zu holen, das vielleicht den Partner und mich überleben wird und dann darauf angewiesen ist, dass es jemand in gewohnt liebevolle Obhut nimmt...oder auch der Gedanke an all die Dinge, welche noch (oder endlich mal!) zu erledigen wären, müsste man bald das 'Zeitliche segnen' ;-)

Ausserdem tauchen ja nach wie vor Pläne und Ideen auf, so lange Herz und Seele sich lebendig fühlen...und plötzlich steht - in grellem Kontrast zu früher - die Frage im Raum: Kann ich das denn noch zu Ende führen und bin ich auch noch längerfristig in der Lage, diese Dinge zu vermitteln, so wie ich dies früher für ganz selbstverständlich gehalten habe?
Vertieft in solche und ähnliche Gedanken, bin ich kürzlich auf einen Artikel gestossen, (den möchte ich nicht verlinken, jedoch gibt's stattdessen >hier< noch weiterführendes) -wo die interessante Frage gestellt wird: Würde dein jetziges älteres Selbst, das Selbst von einst in deiner Jugend wiedererkennen und sich mit ihm verstehen? Mit anderen Worten: eine Begegnung zwischen den beiden, bildhaft vorgestellt, könnte vielleicht recht interessante Gespräche ergeben...

Ein Gedanke, den im Geiste mal durchzuspielen, sich durchaus lohnen könnte!

* * *

Myra 23.02.2017, 21.30| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Innenspiegel | Tags: Gegenwart, Zukunft, Machbarkeit,

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
meditation.jpg


Meinen Myria-Kartenshop
findest Du auch auf:

 

http://www.momanda.de
/shops/6402

* * *

In Kürze
folgt an dieser Stelle
der link zu einer tollen
neuen 'Social Plattform'

HUMAN CONNECTION,

welche gerade im
entstehen, aber breits
in aller Munde ist.

* * *